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Jetzt lief es so lange gut. Zu lange anscheinend für unser Leben.

Am Mittwoch hatte unser Mädchen einen psychischen Tiefpunkt. Der Druck des letzten Schuljahres, das Wissen eine Lehrstelle suchen zu müssen, die Angst vor der Zukunft und zusätzlich krankheitsbedingt diese schwere Müdigkeit und dieses schnelle körperliche "am Ende" sein waren einfach zu viel für sie.

Sie hat das Gefühl, diese Krankheit hindert sie daran beruflich richtig mithalten zu können. Macht sich Sorgen, wie sie Leistung bringen soll, wenn sie doch schon immer nach einem halben Tag völlig erschöpft und am Ende ist.

Es war ein heftiger Tiefpunkt am Mittwoch, der sie dazu veranlasst hat sich mit dem Wunsch auf eine erneute stationäre Therapie an ihre ambulante Therapeutin zu wenden. Nun kommt sie also wieder auf die Warteliste und wer weiß, wie viele Monate diese Therapie dann dauern wird.

Man steht so hilflos da in diesen Momenten. Aller Trost, den man gibt, hilft einfach nicht, denn wir können diese Krankheit mit ihren Begleiterscheinungen und auch den Lauf der Dinge was die Zukunft bringt nicht einfach von ihr nehmen.

Nun müssen wir einen Weg suchen, der ihr hilft wieder mutiger und positiver in die Zukunft zu sehen.

Sie hat nun schon ein paar Monate ihr Klavier und jeden Tag sitzt sie freiwillig daran und spielt. Sie blüht richtig auf, wenn sie sich an ihr geliebtes Instrument setzt. Wir sind immer noch froh, dass dieser Wunsch für sie wahr wurde.

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