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Anfang Mai, natürlich an einem Sonntag musste ich mit unserem Mädchen zum ärztlichen Notdienst. Sie hatte seit freitags Nierenschmerzen und kam dann am Sonntag Vormittag zu mir und meinte der Urin wäre grün. Also ab zum Notdienst. Der wiederum schickte uns dann direkt ins Krankenhaus und dort blieb Laura dann für 3 Tage am Tropf. Am Mittwoch durfte sie dann wieder aus dem Krankenhaus raus und wurde entlassen, ohne dass wir rausfinden konnten, was da los war.

Des Weiteren hatte der neue Gastro uns gesagt, es wäre so weit den Ausschleichversuch zu wagen und hat Laura von 5 auf 4mg Predni runter dosiert. Das hat genau 3 Wochen gehalten. Unsere schöne Remission ist nun Geschichte. Es gab einen Rückfall.

GOT : 19 (01.2017) / 21 (04.2017) / 33 (18.05.2017) / 88 (29.05.2017)

GPT : 17 (01.2017) / 18 (04.2017) / 65 (18.05.2017) / 97 (29.05.2017)

GGT : 15 (01.2017) / 20 (04.2017) / 73 (18.05.2017) / 127 (29.05.2017)

Alk. Phos. : 77 (01.2017) / 87 (04.2017) / 109 (18.05.2017) / 140 (29.05.2017)

Nach einem Telefonat mit dem Gastro ist sie nun von 10mg (ab 18.05.2017) auf 20mg ab heute. Mal sehen, ob wir das so in den Griff bekommen. Letztes Mal brauchte es 6 Wochen lang 60mg um sie wieder in Remission zu bekommen. Nächsten Dienstag ist die nächste Blutkontrolle.

 

Zur MHH nach Hannover geht es nicht mehr. Die haben es monatelang auf mehrfache Terminanfrage unseres Gastro nicht geschafft, nur mal zu reagieren und eine Meldung abzugeben, ob sie einen Termin haben, oder sie zu voll sind und es nicht schaffen. Deshalb mussten wir uns nun zwischen Uniklinik Essen und Uniklinik Münster entscheiden und haben dann Münster genommen. Im Juli steht dort ein Termin an.

Etwas Trauriges noch. Im September soll die Klassenfahrt von Laura nach Spanien gehen und sie freut sich schon sehr darauf. Nun gab es ein Gespräch zwischen uns und den Lehrern bezüglich ihrer Erkrankung und nun wird beratschlagt, ob sie diese Verantwortung tragen können und ob Laura dann mit fahren darf, oder ob die Lehrkräfte diese Verantwortung nicht übernehmen können. Natürlich können wir die Lehrer verstehen, die sich das gut überlegen müssen, aber es macht einen dennoch traurig, dass das eigene "Kind" so krank ist, immer wieder kämpft und dann so oft vom Leben und der Krankheit in den Hintern getreten wird. 3 Berufswünsche musste sie aufgeben wegen dieser Krankheit, sie hat dennoch weiter gemacht und jetzt was gefunden, was sie machen möchte und auch darf und nun freut sie sich auf die Klassenfahrt und vielleicht macht ihr die Krankheit wieder einen Strich durch die Rechnung. Ganz ehrlich, ich bewundere mein Mädchen dafür, dass sie in diesem noch so jungen Alter diesen Biss hat und sich auch nach Enttäuschungen wieder aufrafft und weiter macht.

 

 

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